Italien im Herzen

Struffoli – leckeres Weihnachtsgebäck aus Neapel

Weihnachtgebäck hat in Kampanien eine lange Tradition. Es gibt viele Plätzchen und kunstvoll dekorierte Kuchen – besonders der liebevoll verzierte Struffoli aus Neapel darf auf keinem Weihnachtstisch fehlen. 

Struffoli aus Neapel mit kandierten Früchten, Honig und Anissamen

Ob Roccoco‘, in Schokolade getauchte Mustacciuoli  oder Paste di Mandorle mit Marzipan: Weihnachten ist in Neapel „dolcissimo“. Eine herausragende Bedeutung hat aber der Struffoli, der in meiner neapolitanischen Schwiegerfamilie an Weihnachten und Silvester gerne mit einem Gläschen hausgemachtem und iesgekühltem Limoncello verzehrt wird.

Die frittierten aufgetürmten Teigkügelchen werden durch Honig zusammengehalten.  und schmücken im Dezember die Schaufenster aller Konditoreien in Neapel. Die meisten Familien stellen den Weihnachtsklassiker allerdings selbst nach eigenem Struffoli-Rezept her.

Schaufenster mit Struffoli in Neapel (© Nevia - Portanapoli.com)

Schaufenster einer Pasticceria mit Struffoli in Neapel 

Die Zubereitung erfordert zwar etwas Zeit, ist aber eigentlich nicht schwierig. Auch wer keine Erfahrung im Backen hat, kann sich an das Rezept wagen: Die Teigkügelchen werden nämlich nicht gebacken, sondern frittiert. Seinen aromatischen Geschmack bekommt Struffoli durch die Verwendung von Anissamen und etwas Anisschnaps. Kandierte Kirschen, Orangeat, Zitronat und bunte Zuckerperlen machen das süße Gebäck aus Neapel zu einer Augenweide.

Wie kleine bunte Weihnachtskugeln: Struffoli (© Nevia - Portanapoli.com)

Wie kleine bunte Weihnachtskugeln: Struffoli 

Die Wurzeln der Weihnachtsbäckerei in Kampanien reichen weit zurück in die Klosterküchen Neapels. Die Bezeichnung „struffoli“ ist übrigens griechisch und kommt von strongulos, das ist ein kugelförmiger oder hohler Teig.

Hier geht es zu unserem Struffoli-Rezept